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Die Hauptstadt Kambodschas mit 1,5 Mio. Einwohnern, platzt durch zunehmende Landflucht und einem rapiden Anstieg der Bevölkerung mittlerweile aus allen Nähten. Phnom Penh ist auf dem Weg zu einer typischen asiatischen Großstadt, hat aber dabei trotzdem seinen provinziellen Charme noch nicht verloren und sich viel vom Flair der ehemaligen französischen Kolonialzeit bewahrt. Gegensätze treffen hier an jeder Ecke aufeinander. Ein besonderes Erlebnis sind die vielen Märkte. Einen Besuch des Zentralmarktes und des Russenmarktes sollten Sie nicht verpassen. Eine abendliche Flussfahrt auf dem Mekong überrascht mit einem unvergesslichen Ausblick auf die wunderschöne Tempelszenerie. Einer der Höhepunkte ist der Königspalast, der mit seiner filigranen Bauweise verzaubert. Seit der Rückkehr des Königs Sihanouk dürfen Besucher nur noch einen Teil des Geländes betreten. Hauptattraktion ist die Silberpagode, die ihren Namen den mehr als 5000 Fliesen aus reinstem Silber, die den Fußboden bedecken, verdankt. Hier werden der Smaragd-Buddha, der Marmor-Buddha und ein großer goldener Buddha, der mit 9.584 Diamanten besetzt ist, aufbewahrt. Erkunden Sie die knapp 60 m hohe Thronhalle aus dem Jahre 1869, deren meiste Gegenstände durch die Roten Khmer in den 70er Jahren zerstört wurden, den Chan-Chhaya-Pavillion und die königlichen Büros. Das Nationalmuseum präsentiert viele wertvolle Skulpturen und beeindruckende Tempel-Reliefs aus der Angkor-Zeit und früheren Epochen. Ein beklemmendes Mahnmal an die jüngste Geschichte des Landes ist das Tuol-Sleng-Museum, das Museum des Völkermordes. Man sollte dieser Stadt durchaus einige Tage widmen.
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